»Tier und Mensch - Michael Mohns«

16.06.2018 - 27.07.2018
Ausstellung im Erdgeschoss

Vom 16. Juni bis zum 27. Juli 2018 zeigt das Kunsthaus Bützow die Ausstellung "Michael Mohns - Tier und Mensch".

Der Bildhauer Michael Mohns lebt und arbeitet seit 1986 in Tarnow. Im Mittelpunkt der Ausbildung an der Kunstschule Berlin Weißensee stand die Gestaltung der menschlichen Figur und die Bildhauerkunst des 19. bzw. 20. Jahrhunderts.

Im Jahr 1994 stellte Mohns erstmalig in Bützow in der damaligen Galerie des ansässigen Kunstvereins aus. Waren es damals im wesentlichen figurative Arbeiten, so dokumentiert die hier angezeigte Werkschau eine Auswahl seiner plastischen Arbeiten zum Thema Tier und eine Reihe von Porträts.

Eher beiläufig begann vor etwa 8 Jahren für ihn die Beschäftigung mit dem Tier als Anregung für plastisches Gestalten.

Im kleinen und mittleren Format wird in Wachs und Gips für den Bronzeguss gearbeitet. Mit wenigen Ausnahmen sind es heimische Tiere der Umgebung, die seine Aufmerksamkeit finden.

Die Ausstellung wird ergänzt durch Porträts von Kollegen, mit denen er gemeinsam arbeitete.

»... nähern und entfernen - Grit Sauerborn«

28.04.2018 - 10.06.2018
Ausstellung im Erdgeschoss

Vom 28. April bis zum 10. Juni 2018 zeigt das Kunsthaus Bützow die Ausstellung "... nähern und entfernen" der in Bützow geborenen und in Rostock lebenden Künstlerin Grit Sauerborn. In dieser umfassenden Einzelausstellung werden zum Teil großformatige Arbeiten gezeigt, die in den letzten fünf Jahren entstanden sind. Darunter Tusche-Zeichnungen die vornehmlich in Häfen, Werften, an Stegen und Schleusen, Orte die am Wasser liegen, gefertigt wurden. Diese Zeichnungen sind nicht ausschließlich Momentaufnahmen, sondern häufig der Ausgangspunkt für die Arbeit an einer zumeist mehrteiligen Bildserie und dienen als Quelle der Inspiration und Entwurf gleichermaßen.

Die Zeichnungen zeigen häufig schon vor Ort abstrahiert, das Wesentliche. Eine formale Idee für das gefundene Thema der gesamten Bildserie. Innere Ansichten und Gedanken formen später das Thema weiter aus. Eine weitere Inspiration stellt zuträglich die Papiercollage und die Monotypie dar. Immer das Thema vor Augen ist die Arbeit und Auslotung in diesen Metiers sowohl Kontemplation als auch eine zusätzliche Möglichkeit z.B. Unnötiges Schritt für Schritt loslassen zu können. Somit modifiziert die Papiercollage und die Monotypie nochmals und hilft dabei, das Thema zu festigen und gleichermaßen spannende Kompositionen zu entdecken.

Hier entsteht ein künstlerischer Diskurs, der Grit Sauerborn während des eigenen intensiven Arbeitsvorganges ein steter Antrieb ist. Die malerische Umsetzung in Öl, Acryl, Tusche und Kreiden auf der Leinwand kann beginnen. Das Bild erhält Schicht um Schicht seinen Inhalt und Ausdruck. Dabei werden Räumlichkeit, Flächigkeit, Perspektive und Nicht-Perspektive, Stimmungen und eine besondere Farbpalette in gebrochenen und klaren Farben, strenge Linien gegen defuse Übergänge oder uns bekannte Formen -irritierenden Bildobjekten gegenübergestellt. Und auf der Leinwand „montiert und wieder demontiert“. Das Bild spricht. Auch dieser Vorgehensweise widmet Grit Sauerborn viel Zeit.

Es entstanden und entstehen zum auferlegten Thema „Schleuse und Verschiebung“ und „Zeit zu Werden“ über einige Jahre hinaus, Spiel-und Denkräume auf diversen Malgründen.

Zeichnungen, Collagen und Monotypie sind eigenständige und ergänzende Arbeiten die im Zusammenklang mit der farbigen Malerei auf der Leinwand eine phantasievolle Geschichte erzählen. Der Betrachter geht spazieren durch Räume und Ebenen, er kann der Komposition und dem Konstrukt folgen oder aber mit den inneren Augen und einer ganz persönlichen inneren Vorstellung, das Bild neu interpretieren.

Nicht nur reflektiertes Denken, eine Sicht von Außen nach Innen und umgekehrt, oder die Freude an Formen und Flächen, an Spiel mit Linien und Farben sondern auch die gedankliche Arbeit an Ideen und mannigfaltigen Themen durchwirkt die Bildwelt Grit Sauerborns, die sich unverkennbar dem Norden verbunden fühlt.

»Sinnbilder des Lebens - Herbert Raddatz«

10.03.2018 - 22.04.2018
Ausstellung im Erdgeschoss

Vom 10. März bis zum 22. April 2018 zeigt das Kunsthaus Bützow die Ausstellung "Sinnbilder des Lebens" des Greifswalder Künstlers Herbert Raddatz.

Der Greifswalder Maler und Grafiker überrascht mit „Kunst hinter der Kunst“.

In dieser Ausstellung werden die unterschiedlichsten Facetten in besonderen Sichtweisen des künstlerischen Schaffens von Herbert Raddatz sichtbar. Es erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit den Arbeiten des Künstlers. Seine Werke sind keine gefälligen Bildchen, die sich beim flüchtigem Anschauen oder beim darüber reden erschließen. Sie verlangen ein intensives Sehen, was für viele ungewohnt und nicht einfach ist. Heute sind wir täglich eine Flut von Bildern fast schutzlos ausgeliefert: Fernsehen, Video, Presse – eine Vielzahl von Medien, Werbung unterschiedlichster Art, dazu Unmengen dilettantischer Pseudokunst. Alles meist schrill und viel zu laut. Da hat es die Kunst von Herbert Raddatz nicht leicht. Um Sie zu erschließen, braucht es Ruhe und Sensibilität. Nur so kann der interessierte Betrachter das besondere seiner Werke spüren.

Herbert Raddatz wiederholt nicht was die Natur vorgibt. Er gestaltet sichtbares neu, macht unsichtbares sichtbar. Dabei besinnt er sich auf die eigentlichen Möglichkeiten der bildenden Kunst, auf das, was Malerei und Grafik heute in der Zeit der Bildüberflutung ausmacht. Es sind die Farben, die Formen, Linien, Kontraste und Strukturen. Nur wenn man sich diesen Reizen hingibt, hat man die Chance die Welt seiner Bilder zu erschließen. Herbert Raddatz versteckt Botschaften, die seine umgesetzten Kreationen, in neue Richtungen lenken.

»abstrakt bis gegenständlich - Günter Fritz«

27.01.2018 - 04.03.2018
Ausstellung im Erdgeschoss

Vom 27. Januar bis zum 4. März 2018 zeigt das Kunsthaus Bützow die Ausstellung "abstrakt bis gegenständlich" des Wismarer Künstlers Günter Fritz. Der praktische Umgang mit dem Material "Farbe" bestimmte schon sehr früh den Lebensweg des 1941 im vorpommerschen Demmin geborenen Künstlers. Er erlernte zunächst den Beruf eines Malers und Lackierers, nahm dann ein Lehrerstudium auf, anschließend studierte er in Heiligendamm und war danach als Farbdesigner tätig. In dieser Zeit absolvierte Günter Fritz auch noch ein fünfjähriges Fernstudium an der Hochschule für Kunst und Design in Halle an der Burg Giebichenstein.

Ab 2006 widmete sich der Künstler voll und ganz der Malerei. Nach einer Phase der abstrakten Malerei, vollzog sich in den letzten Jahren eine Hinwendung zur realistischen Bildsprache. Seine Sicht ist fortan an der Wirklichkeit geschult und zieht erlebte Erfahrungen in seine künstlerischen Arbeiten ein.

Seine bevorzugten Sujets sind nun neben dem Stillleben vor allem auch Landschaften und architektonische Gegebenheiten, die er in seiner heimatlichen Umgebung oder durch zahlreiche Auslandsaufenthalte erlebt hat und zu Hause künstlerisch umsetzt. Im weitesten Sinne sind seine Landschaftsbilder von daher auch oftmals umgesetzte Reisetagebücher.

Ihnen nähert er sich mit der größten Objektivität, ohne dabei in Fotorealismus zu verfallen. Es ist eine Welt bekannter Dinge, die uns in den Gemälden und Zeichnungen von Günter Fritz in einer faszinierenden Direktheit entgegenkommt, gleichwohl, selten sind sie jedoch mit der Realität deckungsgleich.

Er präsentiert uns dabei sein Sehen, sein Erleben, sein Empfinden durch Weggelassenes oder Hinzugefügtes. Nicht selten werden dabei Landschaften, wie er sie vorfand, modifiziert. Er komponiert seine Bilder aus verschiedenen Eindrücken, aus Vorlagen und Skizzen, aber auch aus Fotos. Sein gestalterisch durchgehaltenes Formenkonzept beruht auf präziser Gegenständlichkeit, Klarheit in der Farbigkeit und der Vermeidung absichtlicher Deformationen.

»ANNEGRET GOEBELER«

02.12.2017 - 14.01.2018
Ausstellung im Erdgeschoss

Vom 02. Dezember bis zum 14. Januar 2018 zeigt das Kunsthaus Bützow Malereien und Grafiken von Annegret Goebeler. Die Künstlerin aus Bützow wurde 1943 im Pfarrhaus in Lüssow geboren. Nach ihrer Lehre als Dekorateurin in Güstrow studierte sie an der Fachschule für angewandte Kunst in Heiligendamm Gebrauchsgrafik. Danach zog sie nach Schwerin. Schon seit ihrer Lehrzeit nahm sie an verschiedenen Kunstkursen teil.

1992 gründete sie in Schwerin die Künstlergruppe „Schelfe“ e. V., danach erfolgte der Zusammenschluss mit einer dänischen und einer schwedischen Künstlergruppe zur „Baltic Art Bridge“. In den 3 Ländern finden regelmäßig gemeinsame Plainairs und Ausstellungen statt.

Seit 1995 ist sie Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern e. V..

Neben einigen Arbeiten aus früheren Zeiten in Lüssow zeigt sie vorwiegend Arbeiten, die in den letzten Jahren entstanden sind und verdeutlicht eine Entwicklung von der gegenständlichen zur abstrakten Malerei, wobei ihre Freude am Spiel mit den Farben besonders zum Ausdruck kommt.

»FRITZ BROCKMANN«

23.09.2017 - 05.11.2017
Ausstellung im Erdgeschoss

Vom 23. September bis zum 05. November 2017 zeigt das Kunsthaus Bützow Malereien, Grafiken und Objekte von Fritz Brockmann, der in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden wäre. Es sind vorwiegend Arbeiten aus seinem Nachlass, aber auch Leihgaben aus öffentlicher und privater Hand. Die Ausstellung gibt einen Einblick in sein Schaffen von den künstlerischen Anfängen bis in die späten Schaffensjahre.

»PHANTASTISCHER REALISMUS«

05.08.2017 - 17.09.2017
Ausstellung im Erdgeschoss

Der Künstler Horst-Werner Schneider malt in zeitaufwendiger Lasurtechnik Landschaften, die in ihrer Formensprache an jener der Romantiker des 19. Jahrhunderts erinnern. Jedoch fügt er der vermeintlich zeitlosen Landschaft eine real existierende, aber oft phantasievolle Komponente unserer Zeit hinzu.

Schneider bezeichnet dies als Phantastischen Realismus, der sich jedoch nicht an die gleichnamige surrealistische Strömung Anfang des 20.Jahrhunderts orientiert.

Mindestens ein Jahr oder länger arbeitet der 1944 in Elbingerode im Harz geborene Künstler an einem Gemälde. Diese ganz besondere Art der Ölmalerei verleiht den Bildern eine faszinierende Leuchtkraft und Transparenz. Über 170 Werke dieser Art hat Schneider, der Mitglied im Künstlerbund MV im BBK und des Pommerschen Künstlerbundes ist, geschaffen.

»ZWEI SICHTEN«

17.06.2017 - 30.07.2017
Ausstellung im Erdgeschoss

Lilo und Karl Schlösser haben beide eine Vorliebe für starke, expressive Farben, die sie vorwiegend in Spachteltechnik bearbeiten. Gemeinsam ist ihnen auch, dass sie sich nicht der Pleinairmalerei verschrieben haben, die sich direkt vor Ort mit dem Motiv auseinandersetzt. Vielmehr ist ihnen das Naturerlebnis lediglich Stimulanz und bildet, in kleinen Skizzen festgehalten, die Grundlage für die weitere Arbeit im Atelier.

Lilo Schlösser lässt sich von ästhetischen Reizen wie Licht, Farb- und Formkombinationen anregen und entwickelt daraus ihre eigenen Bildkompositionen. Sie bleibt dem Gegenständlichen verpflichtet, aber entscheidend ist für sie die Umsetzung, Verwandlung des Vorgefundenen in ihre eigene Bildsprache. Sie reduziert auf das Wesentliche in strengen, klar gegliederten Formen und überhöht die Aussage durch eine kraftvolle, kontrastreiche Farbigkeit.

Karl Schlösser bündelt und verdichtet seine Eindrücke aus der Natur wie ein Prisma und erfindet daraus seine oft dramatischen Schöpfungen. Seine Phantasie lässt ihn Gesichter in allen möglichen Formen, wie zum Beispiel in Felsen, sehen. Das Porträt nimmt einen wichtigen Raum in seinem Schaffen ein, aber auch die bildliche Verarbeitung von einschneidenden, traumatischen Erlebnissen zu ausdrucksstarken „Gedankenbildern“.

»PERSONALAUSSTELLUNG MANFRED PRINZ«

29.04.2017 - 10.06.2017
Ausstellung im Erdgeschoss

Ein Prinz in Bützow, das ist schon etwas Besonderes. Allerdings ist es kein blaublütiger, sondern einer, der unter anderem mit blauer Farbe umgeht.

Die Ausstellung des Malers Manfred Prinz aus Greifswald ist ab 29. April 2017 im Kunsthaus Bützow zu sehen. Präsentiert werden Malereien und Grafiken aus seinem Schaffen, die zum großen Teil Landschaftsgestaltungen aus unserem Lebensraum Mecklenburg-Vorpommern darstellen, sich aber auch auf Reise-Eindrücke beziehen.

In der Ausstellung werden vorrangig farbkräftige und expressive Arbeiten vorgestellt. Es ist das Anliegen von Manfred Prinz, sein Erleben der Großartigkeit und Veränderlichkeit von heimatlicher Natur, Schlössern, Kirchen oder Dorfansichten dem Betrachter nahe zu bringen und ihn damit zu berühren. Und natürlich gilt das auch für die auf Reisen erlebten Landschafts- und Kulturregionen anderer Länder.

Auf seiner Website erfährt man: „Meine Leidenschaft ist das Arbeiten vor der Natur. Sicherlich geprägt durch eine Ausbildung, die Naturerleben als Quelle künstlerischen Schaffens angesehen hat.“ Dabei beeinflussen die äußeren Widrigkeiten und Widerstände die Unmittelbarkeit seines intensiven Erlebens, verlangen zügiges Arbeiten und Konzentration auf das Wesentliche und prägen entscheidend den Gestaltungsprozess.

Manfred Prinz war Professor für Kunstpädagogik bis 1995 am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald und hat sich danach intensiver mit dem eigenen künstlerischen Schaffen befasst. Gleichzeitig hat er als Mitglied und Vorsitzender des Pommerschen Künstlerbundes das Profil dieser Vereinigung entwickelt und viele begabte Talente des Landes ermutigt und gefördert.

»PERSONALAUSSTELLUNG ANDREAS SCHIEWECK«

04.03.2017 - 21.04.2017
Ausstellung im Erdgeschoss

Am 4.3.2017 um 15 Uhr eröffnet das Kunsthaus Bützow eine neue Personalausstellung. Gezeigt werden erstmals diverse Arbeiten des Hamburger Malers Andreas Schieweck. Die großflächigen Malereien sind vorwiegend in Acrylfarben oder Mischtechniken ausgeführt. Stilistisch finden sich unter anderem expressionistische, kubistische aber auch naive Elemente.

Andreas Schieweck lernte zunächst autodidaktisch, dann unter anderem bei der Mailänder Illustratorin Claudia Martelli, zeitweise aber auch in Klassen von Prof. R. Stoye am Fachbereich Illustration in Hamburg. Mehrere Ateliergemeinschaften, unter anderem mit der renommierten Bildhauerin und Malerin Franziska Seifert, beeinflussten seinen Stil ebenso wie künstlerische Kooperationen, unter anderem mit Sandra Schier oder auch persönliche Begegnungen mit Künstlern wie Michelangelo Pistoletto.

Seit 1990 stellte Andreas Schieweck in mehr als 50 Einzel- oder Gemeinschaftsausstellungen vorwiegend im norddeutschen Raum aus, Ausstellungsorte waren unter anderem die ElbArt, die Lukaskirche Volksdorf, die Gnadenkirche Rahlstedt, die Galerie v. Lenz Hildesheim, das Haus der Bretagne Hamburg, das Tanzhaus Hamburg u.v.m.. Andreas Schieweck betätigte sich des weiteren als Maler, Zeichner, Autor, Komponist, Pianist und Konzeptionist an diversen interdisziplinären Projekten, unter anderem der Projektausstellung "Im Labyrinth der Nischen" in der Hamburger Markthalle und das Experimental Music Forum Hamburg.

Die Bilder können bis zum 21.4.2017 im Kunsthaus Bützow besichtigt werden.

»POSITIONEN 16«

26.11.2016 - 14.01.2017
Ausstellung im Erdgeschoss

Am 26. November 2016 wird im Kunsthaus Bützow um 15 Uhr die Ausstellung POSITIONEN 16 eröffnet.

Gezeigt werden neue Malereien von Frank Chlouba, Rainer Katzer, Horst Zettier und Karin Zießnitz.

»OTTO KUMMERT – DER GRAFIKER«

08.10.2016 - 19.11.2016
Ausstellung im Erdgeschoss

Am 8. Oktober 2016 wird im Kunsthaus Bützow um 15 Uhr die Ausstellung OTTO KUMMERT – DER GRAFIKER eröffnet.

In der Ausstellung sind neben Zeichnungen- Graphitstift und Rohrfeder, Drucktechniken wie Holzschnitt, Siebdruck und grafische Experimentierfelder der digitalen Druckgrafik sowie Plakate zu sehen.

… Das Prägende, das, was aus einer solchen Überschau berührend und nachhaltig sich offenbart, entstammt bei den Arbeiten Otto Kummerts einer tiefen Ernsthaftigkeit. Gediegenheit und Sorgfalt sind ihm selbstverständlich, und dies betrifft sowohl die Solidität seines grafischen Handwerks wie die geistige Durchdringung seiner Aufgaben. In seinen Arbeiten begegnet einem selten Improvisation, fast nie mit leichter Hand erspieltes, ihre etwas schwerblütige Würde, ihre nachhaltige Kraft und strenge Knappheit gewinnen sie aus künstlerischer Planung und gestalterischer Disziplin. Selbstverständlich weiß Otto Kummert die Spuren der Anstrengungen aus dem endgültigen Entwurf zu tilgen, und in seinen besten Arbeiten erreicht er eine wunderbare Selbstverständlichkeit, in der jedes Detail einen angemessenen Platz und das Ganze jenen Grad von Natürlichkeit erreicht, der seit je als Kennzeichen künstlerischen Feingefühls gilt …

nach Prof. Axel Bertram

Otto Kummert, Jahrgang 1936, studierte von 1957-63 an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst Berlin bei den Professoren Klaus Wittkugel, Arno Mohr und Werner Klemke, war 1963-66 Atelierleiter bei der DEWAG Berlin und ab 1966 freischaffend, 1974-82 dann künstlerischer Leiter beim Progreß-Film, 1976-84 erhielt er Lehraufträge und Diplommentorenschaften an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, ab 1985 feste Lehrtätigkeit an der Kunsthochschule und Leitung des Fachgebiets Gebrauchsgrafik, 1986 Berufung zum Professor. Otto Kummert erhielt von 1968-1990 mehrfach nationale und internationale Auszeichnungen. 1993 war er Gründungsmitglied des Designzentrums M/V, dessen Vorsitz er 1998 übernahm, 1994 Gründung einer ersten privaten Grafik + Design – Schule in den ostdeutschen Ländern in Anklam und Dependance 2000 in Schwerin. 1994 erhielt Otto Kummert den Design-Preis des Landes M/V für die Gestaltung des Corporate Design zum Uwe-Johnsons-Jahr, 1998 Gestaltungskomplex zur Einweihung der neuen Ernst-Barlach-Ausstellungshalle Güstrow, ab 2001 Gründung und Leitung der Europäischen Plakatbiennale der Kunst- und Designschulen, ab 2010 Austritt aus dem Schulbetrieb in Anklam und Schwerin, intensivere Zuwendung zur eigenen künstlerischen Tätigkeit.

»HELMUT SCHRÖDER – MALEREI UND COLLAGEN«

20.08.2016 - 01.10.2016
Ausstellung im Erdgeschoss

Am 20. August 2016 wird im Kunsthaus Bützow um 15 Uhr die Ausstellung HELMUT SCHRÖDER – MALEREI UND COLLAGEN eröffnet.

Helmut Schröders Bilder entstehen durch Zusammenspiel zwischen rationalem Handwerk und unbewussten Einflüssen. Jedes seiner Bilder beginnt, ohne auf dem vorherigen aufzubauen. Dadurch entstehen seine so unterschiedlichen und gegensätzlichen Arbeiten. „ Malen ist für mich vergleichbar mit einer Expedition, deren Ergebnis nicht vorherbarsehbar ist“.

Helmut Schröder wurde 1940 in Rostock geboren. Von 1955 – 1958 machte er eine Lehre als Werkzeugmacher, 1966 – 1968 absolvierte er eine Töpferlehre in Saalfeld bei Gerda Körting und ist seit 1969 selbständig tätig als Töpfer in Warnemünde und ab 1972 in Kühlungsborn. Seit 1981 ist Helmut Schröder Meister des Töpferhandwerks und wurde Mitglied des Verbandes Bildender Künstler. Seit 1987 beschäftigt sich der Künstler mit der Malerei und nahm an verschiedenen Ausstellungen teil.

»WILLY GÜNTHER – GOUACHEN«

03.07.2016 - 13.08.2016
Ausstellung im Erdgeschoss

Am 2.Juli 2016 wird im Kunsthaus Bützow um 15 Uhr die Ausstellung WILLY GÜNTHER – GOUACHEN eröffnet.

Die Bilder Willy Günthers – Landschaften, Figuren, Porträts – haben einen eigenen, unverwechselbaren Stil. Er ist geprägt von einer heftigen und expressiven Farbigkeit, die die Formgebung zu verhindern scheint – die aber immer da ist. Als Ergebnis entsteht eine Art zweistimmige Komposition mit Geheimnissen, die einen berühren.

Willy Günther, Jahrgang 1937, hat an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Hans Theo Richter studiert und ist seit 1969 freiberuflich tätig. 1972 ließ er sich in Drispeth bei Schwerin nieder, zog 1998 nach Freiberg in Sachsen und lebt seit 2013 wieder in Mecklenburg in Dambeck bei Parchim.

»RÜGEN - DIE SCHÖNSTE INSEL DEUTSCHLANDS«

30.04.2016 - 25.06.2016
Ausstellung im Erdgeschoss



Der Pommersche Künstlerbund lädt zu einer Vernissage in das Kunsthaus Bützow ein. Es werden Werke zu dem Thema "Rügen - die schönste Insel Deutschlands" präsentiert. Zu den vertretenen Künstlern gehören:

Das Kunsthaus Bützow lädt Sie und Ihre Freunde zur Eröffnung der Ausstellung am 30.04.2016 um 15:00 Uhr ein. Kommen Sie und sehen Sie selbst!

»SCHÖNE UND ANDERE BILDER«

20.02.2016 - 23.04.2016
Ausstellung im Erdgeschoss

Wolfgang Severin-Iben zeigte in der Ausstellung u.a. Bilder aus seiner Heimatstadt Bützow, aber auch Bilder, die die Flucht und Vertreibung, Konflikte des Krieges thematisieren.

»YOUTH IN EUROPE«

28.11.2015 - 16.01.2016
Ausstellung im Erdgeschoss



Das Zusammenwachsen der Nationen über die Grenzen Europas hinaus zwingt dazu, bei Erhalt ethnischer und kultureller Vielgestaltigkeit, uns gemeinsam auf die Anerkennung humanistischer Werte zu einigen. So will die studentische Biennalebewegung ihre Aufgabe darin sehen, eine junge Plakatkunst zu fördern, die sich zur Botschafterin macht. Die im Plakat ausgeprägte Zeichenhaftigkeit spricht eine internationale Sprache. So vermag das alte wieder sehr jung werdende Medium Plakat Grenzen vielfältigster Art sinnreich zu überschreiten.

Mit einer Auswahl an Werken der Europäischen Plakatbiennale der Kunst- und Designschulen von 2001-2014 sind bemerkenswerte Beispiele der Plakatkunst vom 28. November 2015 – 16. Januar 2016 im Kunsthaus Bützow zu besichtigen.


»WEGE ÜBERS LAND«

17.10. - 21.11.2015
Ausstellung im Erdgeschoss

Das Kunsthaus Bützow lädt Sie und Ihre Freunde zur Eröffnung der Ausstellung »WEGE ÜBERS LAND« am 17.10.2015 um 15:00 Uhr ein.

Auf der Suche nach der eigenen Identität hat sich Rüdiger Gercken in vielen Techniken und Sichtweisen ausprobiert. Seine Bilder zeugen von sensibler Wahrnehmung und Achtung vor der Natur und stellen hauptsächlich Landschaften der Küste von Mecklenburg-Vorpommern dar.

Rüdiger Gercken schlug in seinem Leben die verschiedensten Wege ein, um seine Träume in der Malerei, Grafik und Kleinplastik leben zu können. So war der heute 72 Jährige schon als Grafiker, Szenenbildner, Bühnenkunstmaler, Industrial Designer, Theaterplastiker, Pressezeichner und Layouter tätig.


»UNTERWEGS / KÜNSTLER AUF REISEN«

22.08. - 09.10.2015
Ausstellung im Erdgeschoss

Das Kunsthaus Bützow lädt Sie und Ihre Freunde zur aktuellen Ausstellung »UNTERWEGS / KÜNSTLER AUF REISEN« ein.

Vorgestellt werden Malerei, Zeichnung, Fotografie, Film und Texte zum Thema.
23 Künstlerinnen und Künstler aus Mecklenburg/Vorpommern führen Arbeitsergebnisse vor, die unterwegs auf Reisen entstanden.

Diese 23 sind Dietrich Becker, Monika Bertermann, Antje Fretwurst, Friedrich Fretwurst, Axel Heller, Dana Jeschke, Karin Camara, Sybille Leifer, Bianka Marschall, Britta Matthies, Ute Mohns, Michael Mohns, Susanne Pfeiffer, Ulf Rickmann, Grit Sauerborn, Detlef Schramm, Bernhard Schrock, Renate Schürmeyer, Wolfgang Severin-Iben, Henning Spitzer, Rainer Stuchlik, Andre van Uehm und Jürgen Weber.

Die Gründe zu reisen und unterwegs zu arbeiten könnten nicht vielfältiger sein.

Sowohl das eilige Notat, wie auch das geduldig erarbeitete Motiv, sind Ausdruck einer Erfahrung in der Fremde, im nicht alltäglichen Lebensraum.
Beide Arbeitsweisen sind Inhalt in der Präsentation. Die Ausstellung endet am 09.10.2015.

Im Rahmen der Ausstellung finden weitere Veranstaltungen im Kunsthaus statt: